Welche Ernährung bei Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen ErnährungWomöglich hat der ein oder andere noch Omas Worte in den Ohren: „Trink viel Milch! Da ist jede Menge Kalzium drin und das ist gut für die Knochen!“ Wie man heute weiß, ist zumindest ein Teil von Omas Aussage nur ein Mythos, denn übermäßig viel Kalzium befindet sich in Milch nicht.

Nichtsdestotrotz erklärt Oma damit zumindest implizit – und damit hat sie recht -, dass die Ernährung Einfluss auf die Knochen hat. Daraus lässt sich einfach ableiten, dass das, was man vielleicht für Humbug gehalten hat, nämlich dass eine gesunde Ernährung Rückenschmerzen vorbeugen kann, gar nicht so ein Quatsch ist wie zunächst angenommen.

Vielseitige Gründe für Rückenschmerzen

Wer viel am Schreibtisch sitzen muss, bekommt Rückenschmerzen. Wer häufig viel und schwer hebt, auch. So viel ist den meisten als Ursache für Rückenschmerzen geläufig. Ein weiterer Grund kann aber auch die Ernährung sein und so leiden z. B. Übergewichtige häufig an Rückenschmerzen, weil die Knochen durch das Gewicht über- und fehlbelastet sind. Zu wenig Körpergewicht ist jedoch auch nicht ratsam, denn das beeinflusst die Entstehung von Osteoporose und kann ebenso zu Schmerzen führen. Unabhängig vom Gewicht haben zu guter Letzt natürlich auch Menschen hohen Alters mit Rückenschmerzen zu tun, was schlicht und ergreifend am altersbedingten Abbau der Knochen liegt. Was jedoch bei all diesen Ursachen häufig ignoriert wird: Rückenschmerzen lassen sich durch eine gesunde Ernährung nicht nur lindern, sondern auch vorbeugen.

 

Vitamine und Kalzium für die alten und jungen Knochen

Was Oma garantiert auch wusste: Neben Kalzium sind auch Vitamine von hoher Bedeutung, um die Stabilität der Knochen zu erhalten. Dabei geht es jedoch nicht um irgendwelche Vitamine, sondern um die Vitamine A, C, D und K. Diese sollten sich in den Lebensmittel wiederfinden, die man tagtäglich zu sich nimmt. Doch welche Lebensmittel enthalten sie? Vitamin A findet sich überwiegend in Obst und Gemüse wie Aprikosen und Karotten. Vitamin C kommt in Äpfeln, schwarzen Johannesbeeren, Spinat und Rosenkohl vor, während Vitamin D vor allem mit Fischgerichten aufgenommen werden kann. Spinat und Rosenkohl enthalten im Übrigen auch jede Menge Vitamin K, denn dieses findet sich in nahezu allen grünen Gemüsesorten wieder.

 

Und woher nimmt man Kalzium?

Die Zufuhr von Kalzium kann wie bereits erwähnt mit Milch (wenn auch nicht übermäßig) und mit diversen Hartkäsesorten aufspüren. So gehören Emmentaler und Parmesan zu den Hartkäsesorten, die besonders gut für den Rücken sind und Rückenschmerzen vorbeugen. Daneben gibt es jede Menge Nahrungsergänzungsmittel und Präparate die Kalzium enthalten.

 

Warum mehr ausgeben manchmal sinnvoll sein kann

Nicht immer ist es machbar, sich gesund zu ernähren; sei es aufgrund knapper Zeit oder mangelnder Lust. Dann empfehlen sich letzten Endes auch Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Gelenkkapseln (Weitere Informationen), um Rückenschmerzen zu lindern bzw. diesen vorzubeugen. Sie liefern die von den Knochen benötigten Stoffe in so hoher Konzentration, wie sie mit der Nahrung allein kaum aufzunehmen wäre. Wer allerdings Zeit zum Kochen hat, dem sei auch das Kochen ans Herz gelegt, denn nicht alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente lassen sich mit Nahrungsergänzungsmitteln bereitstellen.